Spen­den­auf­ruf

Manch­mal braucht das Schick­sal nicht mehr als ein paar Sekun­den um das Leben eines Men­schen dra­ma­tisch zu ver­än­dern…

Das hat Chris­ti­an Spit­zer – Unter­brand­meis­ter im Lösch­zug Stein­ha­gen – bei vie­len Ein­sät­zen selbst erlebt. Ehren­amt­lich war der 32-jäh­ri­ge Elek­tro­in­stal­la­teur immer dann zur Stel­le, wenn ande­re in Not waren.

Nun ist er selbst auf Hil­fe ange­wie­sen.

Am Him­mel­fahrts­tag geschah das, was das Leben des jun­gen Feu­er­wehr­manns für immer ver­än­dern soll­te. Die­ser Tag war der letz­te Tag, an dem Chris­ti­an mit sei­nen Bei­nen lau­fen konn­te. Nach einem tra­gi­schen Unfall im pri­va­ten Umfeld ist Chris­ti­an fort­an quer­schnitts­ge­lähmt.
Ein Schick­sals­schlag für ihn, sei­ne Fami­lie und Freun­de – aber auch für uns als Kame­ra­din­nen und Kame­ra­den. Die Erschüt­te­rung war groß, als wir von dem Unfall und den schwer­wie­gen­den Fol­gen erfah­ren haben.

Wäh­rend des mona­te­lan­gen Auf­ent­hal­tes in Kran­ken­häu­sern und Reha­zen­tren kämpf­te Chris­ti­an sich tap­fer zurück ins Leben und begann hart zu trai­nie­ren, um zukünf­tig wie­der so selb­stän­dig wie mög­lich sein zu kön­nen. Mit den Fol­gen der Quer­schnitt­läh­mung wird er ver­mut­lich immer auf einen Roll­stuhl und Unter­stüt­zung in vie­len Situa­tio­nen des Lebens ange­wie­sen sein. Mit die­ser Per­spek­ti­ve nicht zu ver­zwei­feln, klingt ein­fa­cher als es ist. Auch wenn ein wei­ter Weg vor ihm liegt – unter­krie­gen lässt sich Chris­ti­an nicht.

Im Novem­ber kehr­te Chris­ti­an aus der Reha-Kli­nik in sein Eigen­heim auf dem Strö­hen zurück. Erst im letz­ten Jahr hat­te er dort auf dem elter­li­chen Hof damit begon­nen, eine Woh­nung für sich und sei­ne Lebens­ge­fähr­tin Andrea umzu­bau­en. Vie­le Hel­fer – auch aus der Feu­er­wehr – pack­ten nach dem Unfall tat­kräf­tig an, konn­ten die noch aus­ste­hen­den Arbei­ten abschlie­ßen und den Umzug orga­ni­sie­ren.

Mit einer Spen­den­ak­ti­on möch­ten wir Chris­ti­an nun bei der Finan­zie­rung not­wen­di­ger Hilfs­mit­tel unter­stüt­zen.

Die­se hel­fen ihm dabei, ein gutes Stück an Lebens­qua­li­tät und Eigen­stän­dig­keit zurück­zu­ge­win­nen.

  • Auf­grund der länd­li­chen und außer­halb des Stein­ha­ge­ner Orts­kerns gele­ge­nen Wohn­la­ge auf dem Strö­hen ist Chris­ti­an vor allem auch auf Fort­be­we­gungs­mit­tel ange­wie­sen. Ein soge­nann­tes Hand­bike, wel­ches sich an den Roll­stuhl ankup­peln lässt, ver­hilft ihm zu einer beson­ders unab­hän­gi­gen Mobi­li­tät.
  • Ein Ein­gang in die Woh­nung konn­te wegen der bau­li­chen Gege­ben­hei­ten nicht eben­erdig aus­ge­führt wer­den. Um die­sen Höhen­un­ter­schied am Zugang zum Wohn­be­reich mit dem Roll­stuhl über­brü­cken zu kön­nen, ist der Ein­bau eines Platt­form-Roll­stuhl­lifts erfor­der­lich.

Bei­spiel­bild: Hand­bike
Quel­le: R & E Stri­cker Reha-Ent­wick­lun­gen GmbH

Bei­spiel­bild: Hub­lift mit klapp­ba­rer Platt­form
Quel­le: KTT GmbH

Für die Unter­stüt­zung bei der Anschaf­fung not­wen­di­ger Hilfs­mit­tel hat der För­der­ver­ein der Frei­wil­li­gen Feu­er­wehr Stein­ha­gen e. V. ein Spen­den­kon­to ein­ge­rich­tet.

Spen­den­kon­to für Chris­ti­an Spit­zer
För­der­ver­ein der Frei­wil­li­gen Feu­er­wehr Stein­ha­gen e. V.
IBAN DE74 4786 0125 1516 1448 01
BIC GENODEM1GTL
Volks­bank Bie­le­feld-Güters­loh eG